Am vergangenen Donnerstag machte die Kinderfeuerwehr Stein einen spannenden Ausflug zur Atemschutzzentrale des Landkreises Fürth in Oberasbach. Dank der großartigen Unterstützung vom zuständigen Kreisbrandmeister (KBM) Stefan Krach konnten die jungen Feuerwehrnachwuchskräfte viel über die Arbeit der Atemschutzgeräteträger erfahren.
Heute war die Feuerwehr Stein mit einer großen Zahl von Mitgliedern der Kinderfeuerwehr und Jugendfeuerwehr bei der Aktion saubere Landschaft des Landkreises Fürth vertreten. Insgesamt 17 Kinder und Jugendliche sowie sechs Betreuerinnen und Betreuer waren für unsere Umwelt im Einsatz. Damit hatte die Feuerwehr einen sehr großen Anteil an der Aktion im Stadtgebiet.Nach einem gemeinsamen Start um 08:30 Uhr am Bauhof der Stadt Stein liefen die Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit dem Betreuerteam los und sammelten Müll ein. Die Gruppen waren im Bereich des Wiesengrunds entlang des Eichenwegs, am Waldsportparkplatz und im Föhrenweg unterwegs und konnten fast eine komplette Ladefläche eines Transporters voll Müll sammeln. Am Ende der Aktion bedankte sich die Stadt bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit einer Urkunde und einem warmen Essen. Die Kinder und Jugendlichen hatten mit ihrem Betreuerteam wieder viel Spaß bei der Aktion und wollen nächstes Jahr erneut dabei sein.
Im BR-Fernsehen wird über Notfalltüröffnungen der Feuerwehren berichtet. Hier geht es vor allem darum, wenn ein Hausnotruf ausgelöst wird. Diese Einsätze steigen in ihrer Anzahl stetig an und belasten die ehrenamtlichen Feuerwehrleute sowie die Städte und Gemeinden. Näheres dazu gibt es im BR Fernsehen oder online unter https://www.br.de/nachrichten/bayern/zig-einsaetze-pro-tag-hausnotruf-bringt-feuerwehren-an-grenzen,UebhlY9
Am vergangenen Donnerstag besuchte die Jugendfeuerwehr Stein die Polizeiinspektion Nürnberg-West. Nach einer kurzen theoretischen Einweisung gab es auch ganz viel Polizei zum Anfassen.
Die Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und Feuerwehr ist wichtig. Deshalb müssen auch gemeinsame Übungen durchgeführt werden – so wie am vergangenen Dienstag bei der Feuerwehr Stein. Die angehenden Notfallsanitäter im zweiten Lehrjahr der Einrichtung „bildung37°“ waren zu Besuch, um die Zusammenarbeit bei einer Drehleiterrettung zu trainieren.
Die Feuerwehr Stein hat einen neuen ersten Vorstand. Bei der Jahreshauptversammlung wählten die Vereinsmitglieder Christian Schuh ins Amt. Er folgt auf Dominik Schilling, der wegen Wohnortwechsels die Feuerwehr Stein verlässt. Die Vereinsführung dankte ihm für seinen Dienst als Vorstand und wünschte ihm für die private und berufliche Zukunft alles Gute.
Am Sonntagnachmittag wurde die Feuerwehr Stein mit dem Stichwort „THL Person verschüttet“ zu einem seltenen Einsatz gerufen. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Jugendlicher bis zur Hüfte im Schlamm feststeckte und sich nicht aus eigener Kraft befreien konnte. Gemeinsam mit der Feuerwehr Deutenbach und der Bergwacht wurde der Junge befreit. Im Waldstück um die Grundschule am Neuwerker Weg im Steiner Stadtteil Deutenbach fanden die Einsatzkräfte eine herausfordernde Lage vor. Der versunkene Junge steckte im kalten Schlamm eines Weihers fest. Durch das viele Laub an dieser Stelle konnte man die Festigkeit des Untergrundes nicht einschätzen. Der Junge musste leider auf sehr unangenehme Weise feststellen, dass der Weiher nicht komplett trocken gelegt war. Eine Mischung aus eiskaltem Wasser und Schlick erwartete ihn.Seine Beine hatten sich im Schlamm zum Teil festgesogen und sein Fuß hatte sich an einem Ast verfangen, sodass die Rettung schwieriger war als zuerst angenommen. Unter Zuhilfenahme der sogenannten Schleifkorbtrage konnten sich die Einsatzkräfte dem Verunfallten nähern und ihn schließlich befreien. Aufgrund der festsitzenden Beine musste er regelrecht ausgegraben werden. Der Junge konnte nach seiner Befreiung dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben werden. Die Feuerwehr Stein bittet um erhöhte Aufmerksamkeit in Waldgebieten und vor allem in der Nähe von Gewässern. Die aktuelle Witterung mit Temperaturen um den Gefrierpunkt mag den Eindruck erwecken, dass stehende Gewässer zugefroren sind. Wie dieser Einsatz zeigt, ist das aber nicht unbedingt der Fall.
Am vergangenen Donnerstag besuchten die Steiner Löschstiftla – die Kinderfeuerwehr – das Technische Hilfswerk Nürnberg. Die Kinder konnten viele Eindrücke sammeln und wissen nun etwas mehr über die Arbeit der Nürnberger Hilfskräfte.Die Steiner Kinderfeuerwehr wurde vom Ortsbeauftragten Peter Brandmann und seinem Team herzlich am THW-Standort im Nürnberger Westen empfangen. Den Kindern wurden die Aufgaben des THW ausführlich erklärt, sodass sie sich ein Bild davon machen konnten, welche Unterschiede es zur Feuerwehr gibt. Insbesondere die großen blau-weißen Fahrzeuge zogen viel Aufmerksamkeit auf sich. Von Außen sind diese zum Teil nur durch die andere Farbe von Feuerwehrfahrzeugen zu unterscheiden. Im Inneren hingegen fehlte natürlich die Beladung zur Brandbekämpfung. Die Ausstattung für die Technische Hilfeleistung übersteigt die Möglichkeiten der Feuerwehren zudem erheblich. Ein sehr besonderes Fahrzeug war der riesige Radlader, der bei Großschadenslagen eingesetzt wird. Nachdem die Kids alle Fragen losgeworden waren, ging es zufrieden wieder nach Hause. Die Freiwillige Feuerwehr Stein bedankt sich beim THW Nürnberg für die Zusammenarbeit und den herzlichen Empfang.
Pünktlich zu Weihnachten konnte sich die Steiner Kinderfeuerwehr über eine große Spende von M-net freuen! Die 4000€, die im Rahmen der M-net „Herzenswunsch-Aktion“ an die Feuerwehr Stein gespendet wurden, werden für eine Erweiterung der kindgerechten Ausrüstung der Feuerwehrgeräte für die Ausbildung der kleinsten Nachwuchskräfte verwendet.
Am frühen Samstagabend wurden die Einheiten der Feuerwehr Stein zusammen mit der Feuerwehr Gutzberg-Sichersdorf nach Sichersdorf zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Ein Pkw war von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Hauswand geprallt.