Künftig drei Kommandanten – Personalwechsel in der Vorstandschaft
Die Freiwillige Feuerwehr in
Stein steht künftig unter neuer Führung. Die Mitglieder wählten bei ihrer
Jahreshauptversammlung am Freitag Dominik Datz zum neuen Kommandanten. Erst
vergangenen Juni war er zum stellvertretenden Kommandanten ernannt worden. Nun
tritt er die Nachfolge von Werner Mücke an, der nach sechs Jahren im Amt nicht
mehr zur Wahl stand. Zu Datz‘ Stellvertretern wählten die Steiner
Feuerwehrmitglieder ihre Kameraden Peter Bauer und Lukas Busch. Damit stehen
künftig drei Führungskräfte an der Spitze. Steins Bürgermeister Kurt Krömer
bedankte sich beim scheidenden Kommandanten Mücke für seine geleistete Arbeit
und wünschte den Neugewählten gutes Gelingen für ihr neues Amt.
Auch in der Vorstandschaft des Vereins steht ein Personalwechsel an. Die Ehrenamtlichen wählten Christian Langhammer zum neuen Vorsitzenden, sein Stellvertreter wird Sebastian Haas. Als Vertrauensmann für die Mannschaftsgrade bestimmten die Feuerwehrmänner und -frauen Dominik Schilling, auf Seiten der Führungsgrade entschieden sich die Wahlberechtigten für Matthias Blosczyk. Zuletzt stand bei der Versammlung auch eine Neuwahl des Revisorenduos an: Georg Bierlein beendete nach rund 20 Jahren seine Tätigkeit als Kassenprüfer. An seine Stelle tritt ebenfalls Dominik Schilling, der diese Funktion mit dem bisherigen Revisor Georg Urban weiterführen wird.
Sowohl Andreas Zakel, als auch Peter Immig wurden für 10 Jahre aktiven Dienst geehrt, sowie viele weitere Ernennungen und Beförderungen unterstreichen den Zuwachs und das Engagement der Feuerwehrleute.
Neben den Wahlen zog die
Steiner Wehr auch eine Bilanz des abgelaufenen Jahres, das mit fast 540
Einsätzen wieder sehr ereignisreich zu Ende gegangen war. Bei mehr als der
Hälfte davon rückten die „First Responder“ aus, das Ersthelfer-Team der
Feuerwehr. Ein weiteres Drittel waren technische Hilfsleistungen, bei denen die
Freiwilligen oft zu Türöffnungen gerufen wurden. Dass sich diese Art der
Einsätze auffälligerweise häuft, stellte auch Kreisbrandrat Frank Bauer fest,
verbunden mit der Hoffnung, dass sich diese wieder auf ein normales Maß einpendeln.
Er wünschte den Angehörigen der Feuerwehr viel Erfolg für ihre ehrenamtliche
Arbeit.
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